Articles
Garbsen zum Dritten.
- Details
- Created on 05 August 2012
- Written by Judo
- Hits: 238
Am Wochenende vom 14./15.07.2012 fand das Teufel-Turnier 2012 in der Sporthalle Kastendamm in Garbsen statt. Den TuS Bothfeld vertraten die Judoka Sergej Taran, Richard Schulz, Tizian Lorenzen, Asa Wendt, Freya Wendt und Jörg Schulz. Am Samstag standen Sergej, Richard, Tizian, Asa und Freya. Als Betreuer kamen Jutta Milzer und André Hoppe mit. André betreute an der Matte während Jutta Fahrdienst hatte und zwischen Judo-Matte und Zuhause chauffierte. Sie legte über 150 Kilometer zurück.
Als erstes durfte Sergej auf die Matte. Seine Gewichtsklasse –60 kg in der Alterklasse U18 bestand aus insgesamt fünf Teilnehmern. Der Auftaktkampf endete für Sergej im Juji gatame, jedoch als Uke (Gegner: braun). Den zweiten Kampf konnte Sergej die erste Wertung, Yuko, durch einen Tan otoshi für sich verbuchen. Ebenfalls konnte Sergej auch den ersten Shido wegen Mattenflucht für sich verbuchen. Sein Gegner trug einen braunen Gürtel. Mit einem Ura nage holte Sergej den Ippon und entschied diesen Kampf für sich. Im dritten Kampf stand Sergej einem Gelbgurt gegenüber. Eine Innensichel von Sergej wurde vom Kampfrichter mit Waza ari bewertet. Dem anschließenden Haltegriff folgte ein Würger und ein Ippon für Sergej. Den vierten Kampf gegen einen Blaugurt entschied Sergej mit einem Yoko gake (Ippon) für sich. Im Pool-System holte er drei Siege, unterlag jedoch einmal. Das Ergebnis war der zweite Platz.
Richard kämpfte in der Altersklasse U15. Seine Gewichtsklasse –34 kg war mit sechs Teilnehmern besetzt. Im Doppel-KO-System wurde der beste Kämpfer in diesem Turnier gesucht. Im ersten Kampf trat Richard gegen einen Grüngurt an. Dieser erzielte mit einem Handwurf die erste Wertung (Waza ari). Einen Harai goshi konnterte Richards Gegner mit einem Ushiro goshi und erzielte einen Yuko. Mit einem Tai otoshi erzielte dieser den Ippon und entschied den Kampf für sich. Richards Gegner im Trostrundenkampf war ein Grüngurt. Dieser wandelte einen Uchi mata in eine Yuko-Wertung. Mit einem Ko uchi gari erzielte Richards Gegner den Ippon. Richard konnte keinen Sieg für sich verbuchen.
Ebenfalls in der Alterklasse U15 startete Tizian. In seiner Gewichtsklasse –55 kg traten insgesamt sechs Judoka an. Hier wurde ebenfalls im Doppel-KO-System gekämpft. Tizians erster Gegner war ein Blaugurt. Tizian konterte einen Ko soto gari mit einem O uchi gari und erzielte dadurch einen Waza ari. Seinem Gegner gelang es einen Sumi gaeshi zu werfen. Dieser wurde mit Ippon bewertet und Tizian durfte in die Trostrunde. Im Trostrundenkampf stand Tizian einem Grüngurt gegenüber. Wegen abgebeugtem Kämpfens erhielt Tizian einen Shido. Mit einem Harai goshi holte Tizians Gegener den Sieg durch Ippon. Tizian konnte somit keinen Kampf für sich entscheiden.
Bei den weiblichen Judoka traten die Zwillinge Asa und Freya in der Altersklasse U15 an. Freya kämpfte in der Gewichtsklasse –40 kg mit drei weiteren Judoka im Pool-System. Den ersten Kampf bestritt Freya gegen einen Blaugurt. Ihre Gegnerin konnte einen Tai otoshi durchsetzen. Waza ari Nummer eins. Den zweiten Waza ari holte diese mit einem Koshi-guruma. Zwei Waza ari ergeben einen Ippon und Freya unterlag diesen Kampf. Freyas zweite Gegnerin trug einen grünen Gürtel. Mit einem Ashi guruma erzielte diese ihre erste Wertung (Waza ari). Im anschließenden Kesa gatame holte ihre Gegnerin den zweiten Waza ari. Den dritten Kampf konnte Freya mit einem Yuko für sich entscheiden.
Asa kämpfte in der Gewichtsklasse –44 kg, die mit acht Teilnehmern besetzt war Doppel-KO-System. Zwei Mal unterlag sie. Im ersten Kampf konnte ihr Gegnerin (orange-grün) eine Ko uchi gari-Variante durchsetzten. Ippon. Asas Gegnerin im zweiten Kampf trug einen blauen Gürtel. Mit einem Tani otoshi brachte sie Asa zu Fall um sie anschließend mit einem Juji gatame zur Aufgabe zu zwingen. Erst Yuko, dann Ippon. Damit schied Asa aus dem Turnier aus.
Am Sonntag traten Richard in der Altersklasse U13 und Jörg in der Alterklasse U11 an. Beide konnten ihre Wettkämpfe an diesem Tag unter Erfahrung verbuchen. Dazu sind die Wettkämpfe auch da. Durch sie erfährt der Judoka wie gut seine Techniken auch bei fremden Judoka funktionieren. Als Betreuer war Wolfram Diester dabei.


