TuS Bothfeld 04 e.V.

Der große Sportverein in Hannover

Koronarsport

Koronarsport

Vor allem richtet sich dieses Sportangebot an Menschen, die nach einer Herzoperation oder einem Herzinfarkt, durch ein gezieltes Übungsprogramm wieder fit werden möchten. Es geht bei diesem Bewegungsangebot vorrangig um die Steigerung und Wiedererlangung von Ausdauerfähigkeit und Koordinationsfähigkeiten.

Wesentliche Inhalte der ambulanten Herzsportgruppe ist das Training der allgemeinen und lokalen Ausdauerfähigkeit, die Verbesserung der Koordinationsfähigkeiten durch angemessene Übungen, die Mobilisation von Gelenken und die Förderung der An- und Entspannungsfähigkeit.

Die Sportgruppe wird stets durch einen Arzt und einen speziell ausgebildeten Übungsleiter betreut. Dieser kümmert sich während der Übungseinheit um die korrekte Belastung und der Arzt kontrolliert die Blutdruck-, sowie die Pulswerte in regelmäßigen Abständen bei allen Teilnehmern.

Die Teilnahme an der Koronarsportgruppe erfolgt in den meisten Fällen durch eine ärztliche Verordnung. Das bedeutet, dass in diesem Fall die Krankenkasse die gesamten Kosten für das Training über die verordnete Zeit übernimmt.

Sollten Sie keine Verordnung und dennoch an diesem Angebot interesse haben, kontaktieren Sie uns gerne. Auch die Aufnahme ohne Verordnung ist möglich.

 

Zehn Jahre Koronar-Sportgruppe beim TuS Bothfeld 04 

Vom „Pavillon“ zur Turnhalle – vom überschaubaren Anfängerkreis zur geteilten Doppelgruppe – vom Männertreff  zur gemischten Gruppe aus Damen und Herren – von Helga zu André: Das sind die Stichworte für den Bericht über den guten Start und die positive Entwicklung unserer Herzsportgruppe.

Am 16. November 1999 wurde die Koronar-Sportgruppe beim TuS Bothfeld ins Leben gerufen.

Der dankbare Rückblick auf die Gründung dieser für uns „lebenswichtigen“ Einrichtung fällt zuerst auf Stan Kempa, den damals stark engagierten Leiter im Gesundheitssport des TuS Bothfeld und richtet sich dann zugleich auf die Fachärzte Dr. Luther und Dr. Tettenborn. Ihnen gebührt Dank und Wertschätzung für ihre Initiative, Kompetenz und Verlässlichkeit, in deren Folge Abend für Abend ärztliche Betreuung zur Verfügung gestellt worden ist, unsere Übungsabende zu begleiten und somit erst zu ermöglichen. Dank gilt hier allen Ärztinnen und Ärzten, die nun schon zehn Jahre hindurch unser „Aufwärmen“ mit voraufgehender Blutdruckmessung eröffnet und unser Wohlbefinden während der ganzen Übungsstunde im Auge behalten haben, allerzeit bereit, im Ernstfall einzugreifen.

Für das Gelingen der Herzsportgruppe, für ihr Bestehen und auch für ihren Charakter, ist als unsere erste Kursleiterin Helga Meise zu rühmen. Sie hat mit Hingabe, vollem Einsatz und großer Befähigung die ersten acht Jahre hindurch unser Zusammensein zum Besten unserer angeschlagenen Herzen gefördert und geprägt. Mit gutem Einfühlungsvermögen hat sie sich unser aller liebevoll angenommen, der unterschiedlichen Belastbarkeit unserer Herzen Rechnung getragen, gefordert oder gebremst und dementsprechend ihr immer gut vorbereitetes Übungsprogramm mit uns durchgeführt: abwechslungsreich, wohl dosiert und überzeugend eingebracht. So von ihr geleitet sind wir mit viel Freude, Spass und auch Ernsthaftigkeit – seit einiger Zeit in der Turnhalle der Hägewiesen-Schule – montags, von 18 – 19 Uhr, in „guter Runde“ beieinander, um dann der neu gebildeten zweiten Gruppe das Feld zu räumen.

Seit Herbst 2008 wird Helgas Arbeit von André Höpfner fortgesetzt, weitergeführt und auch bereichert mit eigenen Akzenten die Auswahl und Durchführung der dem Herzsport angemessenen Übungen und nötigen Belastungen zum Wohl unserer Gesundheit und zur Wiedererlangung verloren-gegangener Fähigkeiten. Dass André in gleicher Kompetenz und Herzlichkeit zu Werke geht, hat den „Alten“ unter uns den Wechsel leicht gemacht. Dass auch „Neue“ sich gut aufgehoben und aufgenommen fühlen, das lässt sich wohl an der stetig wachsenden Zahl unserer Mitglieder ablesen. Insgesamt sind wir eine Gruppe geworden und geblieben, der man durchaus ansehen kann, dass sie sich gerne zu ihren Herzsportübungen trifft.

So jedenfalls sehen es in dankbarem Rückblick auf 10 Jahre Koronar-Sport beim TuS Bothfeld 04 die vom Anfang an dabeigebliebenen Günter und Walter und alle Anderen, bald folgenden und im Laufe der Zeit hinzugekommenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herzsportgruppe!

Walter Schneider


 

Herzsport-Gruppe freut sich über den kleinen neuen Defibrillator

Im vergangenen Monat haben wir für unsere Herzsport-Gruppen einen neuen, modernen Defibrillator angeschafft. Diese große Anschaffung haben wir dank zweier Sponsoren: Der Neuen Presse und der Landesarbeitsgemeinschaft für kardiologische Prävention und Rehabilitation in Niedersachsen bewältigen können. Das Gerät ist auf dem neusten technischen Stand und entspricht allen modernen Anforderungen.

Die Neue Presse hat über unsere Übungsgruppe am 3. Juli 2009 einen Bericht im Sportteil veröffentlicht:

Von Tim Burchert

„Ich hoffe nur dass wir das Gerät nicht brauchen“, sagt André Höpfner Kursleiter der Herzsport-Gruppe des TuS Bothfeld, die sich jeden Montagabend in der Turnhalle in der Hägewiesenschule trifft. 16 Teilnehmer sind an diesem Abend im Sportanzug dabei. Alle haben eine gemeinsame Vorgeschichte: einen Herzinfarkt, eine Bypass-OP oder Ähnliches. Kurzum: Das wichtigste Organ des Menschen wird in dieser Trainingsstunde wieder auf Vordermann gebracht. Und dazu gabs von der NP-Sportstiftung ein Gerät, das hoffentlich nicht gebraucht wird? Höpfner klärt auf: „ Dieser Defibrillator, den die NP mit 1300 Euro wesentlich finanziert hat, kommt nur zum Einsatz, wenn einer der Teilnehmer einen Herz-Kreislauf-Stillstand hat.“ Das Gerät sendet dann elektrische Impulse aus, um sehr schnelle und unregelmäßige Herzschläge zu beenden und den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen. Markus Siedenberg greift ein, wenn was passiert. Er ist der Arzt und begleitet die Gruppe beim Training. „Arzt und Defibrillator sind Pflicht“ , sagt Höpfner. An diesem Abend haben die 40- bis 70-Jährigen kaum Zeit, sich mit dem NP-Geschenk zu beschäftigen: Übungen mit dem Reifen stehen an. Zwischendurch wird immer wieder der Puls gemessen und mit dem vom Arzt festgeschriebenen Sollwert verglichen. „Das ist Teil der sogenannten ambulanten Rehabilitation“, erklärt Siedenberg .[ . . . ] .„Ihr seid super. Alles in Ordnung“, lobt Höpfner. Auch weil an diesem Abend der Defibrillator mal wieder nicht zum Einsatz kam.

Ich hoffe, dass das Gerät nicht zum Einsatz kommt und alle weiterhin so munter und mit Freude dabei bleiben.

André Höpfner

 

Für weitere Auskünfte und Anmeldungen steht Ihnen unser Abteilungsleiter gerne zur Verfügung (s. Kontakt).