TuS Aktuell:

Trainingsplan aktualisiert!

TuS Bothfeld 04 e.V.

Der große Sportverein in Hannover

Siegesserie der 1. Herren gerissen

Tischtennis

Die spektakuläre und beispiellose Siegesserie der Helden des Sports des vergangenen Jahrtausends ist brutal von Marklohe II beendet worden bevor sie begonnen hat. An dem schönen Frühsommertag hieß es in der Bothfeld-Arena, in der Lichtmangel keine Problematik darstellte, am Ende 1:9, was die Kräfteverhältnisse angemessen widerspiegelte.

Die Seniorenbeschäftigungstherapiegruppe trat dabei tatsächlich noch ein letztes Mal mit allen Helden an. Eine Begebenheit, welche diese Saison die absolute Ausnahme war. Die Gäste wiederum verzichteten auf ihren Topmann Dennis, der bei Marklohe I mehr gebraucht wurde, als bei dem Aufeinandertreffen der 2ten mit fußlahmen, in Teilen weinerlichen Körperhüllen. Dafür wurde der Altinternationale Bernd aufgeboten.

 

Anpfiff: Dem Topdoppel fehlte anfangs gegen Torsten/Marlon etwas die Orientierung. Sie spielten sich aber, obwohl Frankis Oberschenkelmuskel auf Grund neuer Schuhbekleidung zu machte, rein und konnten das Duell offen gestalten. Kleinere Aussetzer, wer denn gerade vor 5 Sekunden Aufschlag hatte, passieren halt älteren Menschen, besonders bei wärmeren Temperaturen. Nach 5 Sätzen hin und her behielten Torsten und Marlon knapp die Oberhand. Das Wiesel und der Noppen-Otti konnten das Angriffsspiel von Sebastian/Artur nur stellenweise wirksam unterbinden und zu selten eigene Akzente setzen = 1:3. Das dynamische Duo zeigte in dem letzten Punktspiel-Auftritt der Saison, was die Fans so an ihnen lieben: 2:0 und 9:8 in Führung gegen Oleg/Bernd, die ganz dicht unter ihrer Leistungsobergrenze agierten, als der alte Mann eine halbhohe Vorlage ohne Torwart sauber neben die Spielfläche schupfte. Der Künstler murmelte später irgend was von „komische Flugbahn“, wahrscheinlicher ist allerdings, dass dies ein weiteres Beispiel seiner antrainierten Auge-Hand-Koordinationsschäche war. Danach alles wie gehabt = 2:3.

0:3 nach den Doppeln...so sollte das nicht starten...

TJ gegen Torsten überraschend deutlich von Beginn an im Hintertreffen, was er auch nicht mehr aufholen konnte = 0:3. Franki spielte, vielleicht befreit in dem Wissen, dass es neue Wege gibt, gegen Oleg gut auf; der Muskel hielt und so konnte er in einem spannenden und umkämpften Spiel in 5 engen Sätzen den Sieg holen. Das sollte das einzige 5-Satz-Spiel bleiben, in dem die alten Menschen das bessere Ende für sich behielten. Bis bei dem Spiel gegen Stuhr, eine Krankheit, die bestimmt ihre Gründe hat. Wo wir schon bei dem Thema sind: Das Wiesel 2 Sätze lang zu passiv gegen Sebastian, der sein Spiel viel zu leicht durchsetzen konnte. Dann kämpft sich das Wiesel mutiger und taktisch klüger spielend in Satz 5. Läuft doch und Sebastian hat schon Schnappatmung. Das muss reichen. Reicht aber nicht...5ter Satz eben. Schade. Der alte Mann und Marlon betrieben dann unterschiedliche Sportarten: Während Marlon starkes durchschlagkräftiges Angriffs-TT zeigte, stellte das Opfer die neue Senioren-Trend-Sportart „Ball aufheben“ vor, womit er körperlich auch schon voll ausgelastet war = 0:3. Der Otti, ganz erfolgsorientiert, ließ wohl die Noppe stecken, um Bernd angemessen Paroli bieten zu können. Das Bemühen war zu erkennen und über lange Strecken auch gute Ballwechsel. Die höhere Sicherheit auf Seiten von Bernd sorgten aber für ein 1:3-Ergebnis. Micha gegen Artur gut im Spiel gegen Angriff, doch ein Ballwechsel in Satz 1 führte zu 4 schnellen Folgepunkten für den Gegner. Ähnliches Bild im weiteren Verlauf. Schöne erfolgreiche Ballwechsel gegen Druck, aber mit den leeren Bällen geht leider nichts = 0:3.

1:8 zur Pause...

Richtig umkämpft wurde es dann noch einmal bei dem Spiel von TJ gegen Oleg. Auch wenn sich auf beiden Seiten Licht und Schatten abwechselten, war es doch ein sehenswertes Spiel mit dem besseren Ende zu 12 im 5ten für Oleg. Und da war es schon aus...1:9!

Etwas mehr war schon drin, es hätte aber auch die Höchststrafe geben können. Viel Glück für Marklohe in der Relegation und den alten Menschen bei ihrem letzten Auftritt nächste Woche gegen die Jungs von 96, die doch eigentlich so viel Empathie haben könnten, dass sie den Scheintoten einen würdigen – haha - Abschluss ermöglichen; oder sie hauen noch mal richtig drauf...die alten Menschen brauchen das doch...

Hier noch ein (nicht ernst gemeinter) Veranstaltungshinweis: Im Anschluss an das Spiel gegen 96 findet ein Flohmarkt satt, auf dem diverse TT-Artikel, respektive Brennholz, aus mehreren Jahrzehnten abzugeben sind...

 

Bis denne...

Immer fröhlich bleiben... Euer Buttermaker