TuS Bothfeld 04 e.V.

Der große Sportverein in Hannover

1.Herren kassiert zum Saisonabschluss Klatsche beim SVA

Tischtennis

 Nach dem starken Auftritt am Vortag, war die Weltpresse gespannt, wie sich die Helden des Sports für Unsportliche am letzten Spieltag der Saison präsentieren würden. Es ging für unser aller Idole um nicht mehr viel und zum SVA, der wiederum unbedingt den Aufstiegsrelegationsplatz halten wollte.

Zu diesem Zwecke musste ein Punkt bei der Heimmannschaft verbleiben und aus diesem Grunde boten die Blauen das Beste auf, was sie im Angebot haben, um ein zweites Fiasko, wie im Hinspiel, auf jeden Falle zu vermeiden, als die Scheintoten es irgendwie hin bekamen zu obsiegen. Die alten Menschen hingegen probten für die Zukunft ohne den ehemaligen Aggressiv-Leader und Franki und der Otti entschlossen sich für eine ganz besondere Aufwärmübung. Nach erfolgreich absolviertem Halbmarathon joggten sie gleich nach überqueren der Ziellinie weiter Richtung List, um punktgenau zu Spielbeginn in der Halle aufzuschlagen. Einspielen erübrigte sich, warm waren sie ja schon. Nur sich hinzusetzen trauten sie sich nicht wirklich...wer weiß, ob man wieder hoch kommt...

Anpfiff bei schönstem Sommerwetter. Eigentlich kann man den Spielverlauf in einem Halbsatz zusammen fassen, denn was folgte, war eine beeindruckende Demonstration der Übermacht des SVA. Eigentlich kann, muss man aber nicht. Das Topdoppel startet gegen Max/Andre wie die Feuerwehr und holt sich Satz1 klar. Dann kommen die Blauen aber in Schwung und diktieren weitestgehend das Geschehen. Mit Mühe kämpft sich das Topdoppel in Satz 5, muss hier aber vor der Power kapitulieren = 2:3. Das dynamische Duo macht es gegen Axel/Nils wirklich gut, echt sehr gut, hält die Bälle kurz und hat eine gewisse Sicherheit im Spiel, bis ...ja bis der alte Mann auf die total verrückte Idee kam, dem Ball doch mal etwas Vorwärtsdrehung mitgeben zu wollen. Das das nicht funktionieren konnte, versteht sich bei ihm von selbst. Wie er auf die Idee kam, bleibt ein Geheimnis und da leider der behandelnde Psychiater nicht in der Halle war, war er davon auch, trotz sichtbarer Fehlschläge, nicht mehr abzubringen = 1:3. Das Wiesel und der Otti hatten gegen Flexo/Jonas nie die Chance mitspielen zu dürfen =0:3.

0:3 nach den Doppeln...also n bissl mehr wäre schon schön gewesen...

Frank gegen konzentrierten Max nach dem Vorprogramm verständlicherweise ohne die nötige Spritzigkeit, um ihn gefährden zu können = 0:3. Tj gegen einen unglaublich engagierten Axel nur in Satz 1 an einem möglichen Satzgewinn dran. Da hat man eine Ahnung, warum Axel in Bennigsen beide gewonnen hat. Beeindruckend = 0:3. Das Wiesel hält im Spiel gegen Flexo gut dagegen, kann aber den nur gelegentlich unkonzentrierten Arminen nicht von der Siegesstraße abdrängen = 1:3.

Ähhh...ja...0:6...ööhhhmmm. Der alte Mann gegen Andre. Spielbeginn = die Frisur sitzt bei Andre. Satz 1 Ende = Bei Andre alles super...Harte Schüsse aus dem Stand – wie geht das eigentlich mit der Rückhand? - und die Frisur. Satz 2 Ende = Immer noch alles ok bei Andre, wird aber schwieriger aus dem Stand. Und jetzt müssen elementare Fragen gestellt werden: Bewegt man sich jetzt und riskiert schwerwiegende unschöne Folgen und sollte nicht mal jemand den alten Menschen einen Ehrenpunkt, nein hier ist Gnadenpunkt treffender, zukommen lassen. Andre entscheidet sich für das Naheliegendste und schenkt dem alten Mann noch den Punkt = 3:2. Das war es dann auch mit den Geschenken. Humorlos setzte es dann 3 schnelle 0:3-Niederlagen: Micha gegen Nils, der Otti gegen Jonas und Tj mit Abwehr gegen Max jeweils ohne Chance.

1:9! Wie heißt es: In dieser Höhe auch verdient...das ist aber noch untertrieben. SVA unglaublich konzentriert und gnadenlos, also bis auf den Einen, vom Anfang bis zum Ende. Bei den alten Menschen war nicht viel los. Etwas mehr Widerstand hätte man sich schon gewünscht zum Saisonfinale, aber gegen den Gegner war nicht mehr drin.

Was bleibt von der Saison in Erinnerung? Man wurde noch älter. Die Ausschläge nach unten werden größer, aber bei guter Sternenkonstellation geht gelegentlich immer noch was. Es gab aber manch positive Überraschung und auch mal was zu lachen. Für mein Lieblings-Bonmot sorgte Herr A. J. aus G. der sich im Doppel beim Annehmen der Bälle vom Wiesel zu folgender völlig richtigen Bemerkung hinreißen ließ: “ Ich denke immer da ist nichts drin...“ kleine lyrische Pause „ ...und da ist auch nichts drin!“ Ich hoffe solche Momente überwiegen in der nächsten Saison, dann macht nämlich auch eine 2:9-Niederlage Spaß – ich bin nicht dement, also vielleicht schon ... ein bisschen jedenfalls - heute 1:9, in Gümmer 2:9.

Danke an unsere treuen Fans, alle beide, und an die liebe Schreibfee. Da wurde jetzt jemand doppelt genannt...

Bis nächsten Herbst, wenn uns bis dahin nicht der Himmel auf den Kopf gefallen ist, oder noch was schlimmeres...

 

Bis denne

Immer fröhlich bleiben ... Euer Buttermaker